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gesunde kids - Schulsportprojekt in Volkmarsen
"Wichtiger als der Bürgermeister"



Das Rotary-Projekt „gesundekids“ liegt auch dem RC Korbach-Bad Arolsen sehr am Herzen. Es ist ein bedauerliches Phänomen, dass selbst Kinder im Kindergarten- oder Grundschulalter „Wohlstandserkrankungen“ aufweisen, die vor allem aus falscher Ernährung und einem Mangel an Bewegung resultieren. Eine Studie des Gesundheitsamtes des Landkreises Waldeck-Frankenberg hat vor einigen Jahren nachgewiesen, dass sehr viele Kinder an Übergewicht leiden sowie an Veränderungen des Bewegungsapparates wie etwa Sehnenverkürzungen. Bei einem beträchtlichen Teil der Kids ist die Motorik so beeinträchtigt, dass sie keinen Purzelbaum mehr schlagen und nicht mehr rückwärts gehen können. Abhilfe kann hier neben der richtigen Ernährung nur ein ausgiebiges Bewegungstraining schaffen.
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Bedauerlicherweise hat das Land Hessen gerade jetzt die Mittel für ein Kooperationsprojekt zwischen Sportvereinen und Schulen drastisch zurückgefahren, bei dem erfahrene Übungsleiter zusätzlichen Sportunterricht anbieten konnten. Hier sind wir Rotarier jetzt in die Bresche gesprungen. Nachdem Präsident Willy Schaumburg vor Kurzem bereits eine Spende für ein zusätzliches Bewegungsangebot sowie Ernährungstraining an den Kindergarten „Tempel“ in Korbach übergeben hatte, überbrachte er jetzt einen Förderbescheid über insgesamt 700 Euro an die Grundschule „Villa R“ in Volkmarsen. 400 Euro dienen dem Erhalt des zusätzlichen Sportangebots, mit 300 Euro werden die Mitgliedsbeiträge sowie eine Grundausstattung für Kinder aus sozial schwachen Familien übernommen.
Begleitet wird diese Initiative unseres Präsidenten vom Kreissportamt, mit dessen Leiter Matthias Schäfer er in engem Kontakt steht. Die Kinder, aber auch Übungsleiter, Lehrerinnen und Vereinsvertreter zeigten sich sehr dankbar für diese großzügige Hilfe. In Anwesenheit der Presse nutzte Präsident Willy Schaumburg auch die Gelegenheit, um Rotary und seine Ziele vorzustellen. Beeindruckt davon zeigten sich vor allem auch die Kinder. Immerhin lautete ihr Urteil über unseren Präsidenten: „Der ist ja wichtiger als der Bürgermeister“.
Siehe auch Presseberichte der WLZ und HNA vom 27.01.2011 |
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Donnerstag, 27. Januar 2011/web745
Letzte Änderung: 27.01.11/web745
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