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Schon seit 1989 unterstützen wir ununterbrochen das Altenzentrum auf der Burg in Frankenberg. In jährlichem Wechsel helfen etwa 10 SchülerInnen der Abschlussklassen der Frankenberger Schulen den Bewohnern beim Einkaufen, schieben zum Spaziergang die Rollstühle, lesen aus der Zeitung und aus Büchern vor, unterhalten sich u.v.m..Hierfür bekommen die SchülerInnen eine kleine finanzielle Unterstützung. Einige haben nach ihrem Schulabschluss dann auch einen Pflege-Beruf erlernt. Ebenso seit 18 Jahren veranstalten wir mit diesem Kreis eine Kaffeefahrt. In eigenen PKW`s geht es im Mai hinaus in den Frühling und anschließend zum Kaffeetrinken, ob nach Winterberg oder Bad Wildungen, oder zu einer Ederseerundfahrt- immer ist ein kleines Programm enthalten - mit netten Lesungen, mit Vorträgen von Tanz- oder Gesanggruppen, mit Zauberern oder Drehorgelspielern. Dieses Aktionsprogramm durchzuführen, bleibt auch in den nächsten Jahren unser erklärtes Ziel! Weitere geleistete Hilfen und Aktivitäten ( die oft auch mehrmals unterstützt wurden und werden ) : - Kindergartenhilfen in Frankenberg und Frankenau - Kinderspielplatz in der Wigand-Gerstenberg-Schule in Frankenberg - Spende für das neue Martha-Viessmann-Heim - OHP für die Ortenbergschule - VW-Bus für die Erste Hilfe für die Thüringer Bergwacht - Spende für die Errichtung eines Naturlehrpfades im Teichgelände Frankenberg - Spende für Hospizverein, Verein „Frauen helfen Frauen“, Stadtjugendpflege, Treffpunkt e.V., Lebenshilfe, Kantorei für Oratorium-Aufführung, „Hilfe nach Krebs“, Flötengruppe - Spende für die Flutopfer des Tsunami in Indien und des Elbe-Hochwassers - Spende für Tierheim-Anbau in Frankenberg - Spenden Museum Battenberg, Restaurierung eines barocken Taufsteins im Museum Frankenberg, Restaurierung Kirchenfenster in Haina/Kloster, Orgel für die Annenkapelle in der Liebfrauenkirche, Aufbau der Synagoge in Vöhl und Erhaltung der Alten Kirche in Allendorf - Spende zur Anschaffung besonderer medizinischer Geräte für das Krankenhaus Frankenberg - Spende für den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“ in Marburg - Spende für die Kinderhilfe Afghanistan zum Aufbau von Schulen - Viele Einzelmaßnahmen, wie Schülerhilfe für einen Ausflug, für Nachhilfe-Unterricht, Integration von Ausländern, Familienhilfen mit Lebensmitteln, Übernahme Teilkosten für Heizung und Strom, Kleiderhilfen, Weihnachtspäckchen für alleinstehende Altenheimbewohner - Spende für die „Flying Doctors“ und die „Street – Children“ in Afrika - Patenschaftübernahmen im einem der indischen Kinderdörfer Saint Boniface Anbaham.

Märchen machten Freude
Seniorenausflug mit erzählerischem Höhepunkt Frankenberg/Eder (17.4.2010). Die diesjährige Ausflugsfahrt des RC Frankenberg mit den Seniorinnen und Senioren des Altenzentrums Stiftung Hospital St. Elisabeth in Frankenberg führte rund 40 Heimbewohner in das Nationalparkzentrum Kellerwald. 14 Rotarier hatten zugesagt teilzunehmen und Mitfahrmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Dazu fuhr ein Kleinbus mit der Möglichkeit, Rollstühle einzustellen. Zusammen mit Betreuern des Stifts chauffierten die Rotarier die Seniorinnen und Senioren am Samstag bei bestem Frühlingswetter durch das üppig blühende Ederbergland in die Gastronomie des Nationalparkzentrums. Dort warteten ein reichlich gedeckter Kaffeetisch und fröhliche Unterhaltung vom Gemeindienstbeauftragten des Clubs, Pfarrer Uwe Hesse, organisiert. Das Unterhaltungsprogramm wurde wesentlich gestaltet von dem Entertainer und Akkordeonisten Helmut Weisker aus Rengershausen und von Monika Mosburger, einer Märchenerzählerin aus Reddehausen bei Cölbe, die "Märchen am Spinnrad" vortrug. Origineller Höhepunkt des Nachmittags war nach der Begrüßung sicher der Auftritt Monika Mosburgers. Sie stellte zunächst die historische Leinenspinnerei vor, führte ein in die Technik, aus Flachs Leinen zu schaffen, und rief damit die alte Handwerkskunst in Erinnerung. Und wie selbstverständlich ging sie über vom Spinnen des Leinenfadens zum Spinnen eines Goldfadens, der zum Anfangsmotiv ihrer frei vorgetragenen Märchenerzählung wurde. Doch nicht Grimms Rumpelstilzchen, sondern eine frühere Variante der Überlieferung aus der Ölenberger Handschrift war ihr Thema: das Perlebitzchen. Gespannt und gebannt lauschten ihr die Anwesenden, so dass Mosburgers Grundidee eine sichtbare Bestätigung fand: Märchen sollen Freude machen und sind für junge wie alte Zuhörer bestens geeignet. Sie nehmen Ängste und lösen ab von Alltagsproblemen, so die Erläuterungen der Erzählerin im Gespräch. Der Besuch im Nationalparkzentrum klang mit volkstümlichen Liedern aus. Mit den PKWs ging es zurück „auf die Burg“. „Alles in allem eine sehr runde Sache“, wie Karl-Heinz Schleiter, Präsident des RC Frankenberg in seiner Danksagung meinte. Nicht nur die Frankenberger Senioren, auch die Mitgereisten Fahrer und Betreuer hatten ihre Freude.
Pressekontakt: Präsident des RC-Frankenberg: Karl-Heinz Schleiter (0171-4324162) RC-Pressebeauftragter: Dr. Volker Krobisch (0172/696 19 68)
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