Seit dem Mauerfall haben weit über 100 junge Menschen aus dem ehemaligen Ostblock auf Einladung hessischer Rotary Clubs in unserem Land studiert.
Mit der
Osterweiterung der EU verschob sich der Schwerpunkt der Entsenderländer immer
weiter in Richtung Mongolei. Mit dieser
Region verbindet man hierzulande die Vorstellungen von Dschinghiskhan,
Steppenpferden, Jurten und Nomaden. Doch die Realität sieht anders aus: Die
Mongolei ist ein weltoffenes Land. Junge Menschen orientieren sich heute vor
allem an Ostasien, Nordamerika und Europa. Gerade an deutscher Sprache und
Kultur besteht reges Interesse. Viele
junge Mongolen streben danach, hier
studieren zu können. Für zwei junge Damen ging nun dieser Wunsch in
Erfüllung. Die 21jährige Haliuna
Lkhagvasuren studiert auf Einladung von sieben nordhessischen Rotary Clubs Germanistik an der Universität Kassel. Auf
einem eigens zu ihrem Empfang veranstalteten Intercitymeeting eroberte sie die Herzen der Teilnehmer im
Fluge. Außer Vertretern der gastgebenden
Clubs Korbach-Bad Arolsen, Bad Wildungen-Fritzlar, Baunatal, Homberg (Efze),
Kassel-Wilhelmshöhe, Kaufungen-Lossetal und Schwalmstadt nahmen Rotarier vier
weiterer Clubs sowie DGE Jörg Goll teil. Auch bei der Presse fand die
Veranstaltung starkes Interesse.
Mittwoch, 18. Januar 2012/JV
Letzte Änderung: 18.01.12/JV